Bericht zur Straßburger Debatte

Straßburg 2013: Generation Europa - Wer sind wir und wie wollen wir leben?

Am 17. Mai 2013 fand im Straßburger Museum MAMC die erste Debatte von WARRIORS – GENERATION – EUROPE statt.

In der Debattenreihe soll die Generation Europa benannt und nach Antworten auf die Herausforderungen dieser Generation und der europäischen Gesellschaft gesucht werden. So war die Veranstaltung eine erste Positionierung. Zum ersten Mal wurde die Idee einer grenzübergreifenden transeuropäischen Generation erörtert. Die bewusst breite Themensetzung sollte die Möglichkeit eröffnen, sich dem Themenkomplex auf verschiedenen Wegen zu nähern. Die Debatten werden moderiert. In Straßburg übernahm das der Journalist Thomas Flagel vom Straßburger Kulturmagazin Poly.

Von Beginn an wurde das Publikum zur Teilnahme aufgefordert. Es war eine bunte, internationale Zuhörerschaft anwesend, was durch die zahlreichen, engagierten Redebeiträge aus dem Publikum deutlich wurde. Dabei wurden unterschiedliche Themen aus dem Projekt-Kontext diskutiert.

WARRIORS: Generation Europa

Nach einer Vorstellung des Projekts und seiner Ideen durch Petra Biermann, Rechercheverantwortliche des Projekts, schildert die deutsche Journalistin und Autorin Nina Pauer, welchen Reiz WARRIORS - GENERATION – EUROPE für die thematisierte Generation hat, indem es den Einzelnen auffordert, aus seiner ichbezogenen Isolation herauszugehen und sich in einem größeren Kontext zu positionieren. 

Nina Pauer, Jahrgang 1982, studierte Geschichte, Soziologie und Journalistik an der Uni Hamburg und der Université Michel Montaigne in Bordeaux. Sie ist Redakteurin im Feuilleton der ZEIT und stößt immer wieder Debatten an, die großen Widerhall in der Öffentlichkeit finden. 2011 erschien ihr erstes Buch »Wir haben keine Angst. Gruppentherapie einer Generation«, im September 2012 dann das zweite Buch »LG ;-) Wie wir vor lauter Kommunizieren unser Leben verpassen«.

In ihren Büchern hat sie sich mit der Generation junger Erwachsener und ihrer Lebenswelt auseinandergesetzt. Bei der Debatte spricht sie von der „negativen Egozentrik“ dieser Generation: der Verstrickung in das Ich-Projekt der Selbstoptimierung, das letztlich zu einem Gefühl des Alleinseins im Angesicht unzähliger Möglichkeiten bei der Gestaltung der eigenen Biographie führt und überforderte, verlorene, getriebene Individuen zurücklässt. „Der Wunsch, im Plural zu denken“, einer Gruppe anzugehören, werde mit dem Projekt aufgegriffen. Es eröffne die Möglichkeit, gemeinsame, übergreifende Interessen zu formulieren und nicht länger „nur“ Einzelkämpfer im eigenen Dienste zu sein. Festzustellen, dass es sich um eine Generation, eine Altersgruppe handelt, die gemeinsame Erfahrungen teilt, und dass die Herausforderungen, Fragen und Probleme damit struktureller Natur zu sein scheinen, sei sehr wichtig. Indem europaweit Parallelen erkennbar seien, verstärke sich der Eindruck enorm, dass eine größere Bewegung und eine übergreifende Debatte notwendig und sinnvoll sind, um diesen Phänomenen zu begegnen und an gemeinsamen zukunftsgestaltenden Antworten zu arbeiten. Strukturelle Ähnlichkeiten habe sie zum Beispiel auch bei gemeinsamen Veranstaltungen mit einer französischen Autorin feststellen können. (Gemeint ist die Journalistin Julia Tissier, die zusammen mit Myriam Levain das Buch La génération Y par elle-même : Quand les 18-30 ans réinventent la vie, François Bourin Editeur 2012, geschrieben hat.)

Gefragt, was diese Generation denn bräuchte, um aktiver zu werden, antwortet Nina: Wut – als produktiven Antrieb und als Motor zur Veränderung. Sie meint, dass diese auch in Deutschland inzwischen wahrnehmbarer sei und verweist dabei auf den Artikel einer jungen Kollegin bei der Zeit. (Anita Blasberg, Die schon wieder! Die Zeit vom 20.04.2013. http://www.zeit.de/2013/17/demografie-babyboomer) Allerdings sieht sie die Jüngeren besser gerüstet für die Auseinandersetzungen und Kontroversen um die Zukunft: „Da habe ich große Hoffnung!“

Erasmus als Europa-Erfahrung

Interessanterweise haben praktisch alle Podiumsgäste am Erasmusprogramm teilgenommen (oder auf andere Art im Ausland studiert). Die französische Journalistin Lucie Dupin war mit Erasmus sogar in zwei Ländern.

Lucie Dupin, Jahrgang 1987, hat einen Master in Journalismus. Sie studierte am Institut für Politikwissenschaften in Toulouse, an der Ludwig Maximilians Universität in München und an der Staffordshire University in Großbritannien. Als Journalistin sind ihre Schwerpunkte Europa, europäische Politik und deutsch-französische Zusammenarbeit. Als Präsidentin von Café Babel Strasbourg koordiniert sie die Redaktion und die Veröffentlichungen des Straßburger Blogs.

Ihre Erfahrungen mit den Studiensystemen in drei verschiedenen europäischen Ländern und den jeweiligen Unterschieden machen deutlich, dass die Angleichungen noch in den Anfängen sind. Auch aus dem Publikum kommen hier zahlreiche Beiträge, die sich mit dem Bologna-Prozess beschäftigen. So fordert ein Teilnehmer weitere Angleichungen auf europäischer Ebene, um die Schwierigkeiten im Austausch zu mindern, andere sagen, dass die Angleichungen zur Abflachung der Studiengänge und der Anforderungen führten und die Qualität des Studiums schlechter werde. Der Politikwissenschaftler Vincent Lebrou führt an, dass der Bologna-Prozess letztlich nicht zu Verbesserungen der Studienbedingungen führen würde, sondern teuer und elitär, weil ausgrenzend sei. Er kritisiert die sozialen Barrieren innerhalb des Erasmusprogramms.

Die persönlichen Erfahrungen eines Austausches werden als prägend und positiv herausgestellt. Wichtigkeit und Vorteile von internationalen Begegnungen und Lernen im Ausland sind offenkundig fraglos, doch über die Gestaltung und den fairen Zugang muss noch gestritten werden. Es bleibt die große Frage: Wie gleich muss Europa werden, um als Einheit mit Vorteilen zu funktionieren und dennoch nicht Eigenheiten und individuellen Stärken zu verlieren? Wie können Angleichungsprozesse das Risiko des kleinsten gemeinsamen Nenners vermeiden, sondern Innovationen schaffen und vorhandenen Stärken nutzen?

 Welches Europa?

Während der Debatte wird immer wieder festgestellt, dass es viele „Europas“ gibt, die durchaus sehr verschieden sein können und die differenziert verhandelt werden müssen: das Europa der EU, der Euro-Länder, des Europarats, der Schengen-Staaten. Und noch komplizierter und schwieriger zu umreißen, wenn auch offenkundig in der Wahrnehmung der Menschen deutlich existent: Das Europa der Bürger und das der Institutionen.

So wirft die Frage nach dem Graben zwischen den europäischen Institutionen und dem „konkreten“ Europa die Gegenfrage auf, was denn das wohl sein könne – das „konkrete“ Europa?

Das Europa der EU – das Europa der Institutionen

Vincent Lebrou positioniert sich deutlich als Europäer und ist sehr kritisch, was die Entwicklungen innerhalb der EU angeht und den hieraus folgenden Konsequenzen für EU-Europa und für die EU-Europäer.

Vincent Lebrou, 1982 in Straßburg geboren. Studium der Rechts- und Politikwissenschaften, davon ein Jahr in Deutschland, Master in European Politics an der IEP Straßburg. 2007 begann er seine Promotion in politischer Soziologie im Labor SAGE über lokale Experten in Europa, die Politik des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts der Europäischen Union und über den Aufbau eines Bildungssystems auf europäischer Ebene. Er lehrt an der Universität Paris 8 und der „Sciences Po Strasbourg“

So sieht er als „konkretes Europa“ das der Institutionen, „denn die gestalten schließlich konkret“. Auf Seiten der Bürger gäbe es durchaus ein großes Interesse, doch die Möglichkeit zur Teilhabe, zur Mitgestaltung sei nicht gegeben.

Er sieht ein zunehmendes Auseinanderdriften von Bürgern und EU-Institutionen, das Europa, das entwickelt werde, sei „nicht das Europa, das die Menschen meinen“. Er fragt, wie wir Europa mitgestalten wollen, wenn das gar nicht gewünscht sei auf politischer und institutioneller Ebene. Die europäische Politik stelle sich selbst außerhalb der Gesellschaft und agiere dort losgelöst von den konkreten und notwendigen Belangen der realen Bürger, beeinflusst und gesteuert durch Prozesse, die hinter geschlossenen Türen verhandelt und weder benannt noch vermittelt würden in ihren Ursachen, Bewertungen, Relevanzen und Konsequenzen.

Das Europa der EU werde zu einem Wettbewerbsraum, in dem die Länder miteinander konkurrierten und immer weniger eine Grundlage zur Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Weiterentwicklung durch Harmonisierung. Die Bürger würden in das Konzept des Marktes überführt und so zu Unternehmern ihrer persönlichen Absicherungen, statt als Bürger, die mit Rechten ausgestattet sind, behandelt zu werden. Die EU entferne sich damit zunehmend von ihrem sozialen Kern, der ehemals als grundlegend gegolten habe und unterwerfe sich und ihre Bürger den als unvermeidbar und unhinterfragbar dargestellten Diktaten der freien Marktwirtschaft und der Globalisierung.

Auf die Frage des Moderators, wieso es denn dieser Generation so schwer falle, sich in diese politischen Prozesse einzumischen, fragt Vincent zurück, wie denn Partizipation aussehen könne – sei das die Beteiligung an Wahlen oder eher an Projekten, wie z. B. CafeBabel, was ein großartiges Beispiel für Partizipation von jungen Menschen sei. (http://www.cafebabel.de) Er sehe Probleme auf EU-Seite, da die EU immer mehr zu einem Projekt für Eliten, für die „Starken“ werde. Es spreche lediglich EU-Befürworter an. Die EU im Generellen stehe inzwischen so sehr außer Frage, dass es fast unmöglich werde, sie zu kritisieren und zu hinterfragen und ihre Wege und Ziele zu überprüfen. Doch wer Interesse an Europa habe, müsse sich mit den tatsächlich herrschenden Verhältnissen auseinandersetzen.

Europa von „unten“ – Europa der Jugend

Was also könne in einer Situation der schwächelnden europäischen Grundfesten, der wirtschaftlichen Probleme und der zunehmenden Entfremdung zwischen Politik und Bürger dafür sorgen, dass diese Generation, die doch sehr in der eigenen Lebenssituation verstrickt sei, einen Sinn darin finden könnte, ein „affirmatives Gefühl für Europa“ zu entwickeln und sich zu engagieren, fragt Nina Pauer.

Khalil Raihani, der als Trainer und Ausbilder für verschiedene Organisationen tätig ist, fordert, dass die Jugend als der Akteur der Zukunft und des Wandels erkannt und ernst genommen werden müsse.

Khalil Raihani, 1975 in Kasba Tadla, Marokko, geboren, lebt in Straßburg. Er studierte in Straßburg und Paris und hat einen Master in Diplomatische Studien, in Management und Strategie und in Religionswissenschaften. Er arbeitet als Berater und Trainer mit dem Council of Europe, der Isesco und der Liga der Arabischen Staaten. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in den Bereichen Entwicklung von Jugendarbeit und Teilhabe, Interkultureller Dialog, der Schulungen im Bereich Menschenrechte, Stärkung und Förderung von Jugendorganisationen und jugendgeführten Organisationen im zivilgesellschaftlichen Bereich, Konfliktmanagement und Mediation. Khalil war für verschiedene lokale, nationale, Marokkanische und europäische NGOs tätig.

Es mangele an der ernstnehmenden Auseinandersetzung mit der Jugend, was auch bei der Verteilung der vorhandenen Gelder in der EU sichtbar werde.

Neben der schulischen sei auch die informelle Bildung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zur Teilhabe, zum interkulturellen Dialog, zur gemeinsamen Aktion wichtig. Das eröffne Jugendlichen Zugänge, die sonst keine Chancen dazu hätten und könne so hochwirksam sein gegen Extremismus, Radikalisierung, Gewalt und Kriminalität. Grundsätzlich sei das zwar allgemein bekannt. Dennoch sei es extrem schwierig, Politiker und andere Entscheidungsträger dazu zu bringen, in Projekte für Jugendliche und junge Menschen Geld zu investieren, was ziemlich problematisch sei. Denn gerade bei der Arbeit mit jungen Menschen würde schließlich die europäische Gesellschaft von morgen gebaut und heute würde bereits darüber (mit-)entschieden, wie sie aussehen wird.

Khalil sagt, dass er sehr gute Möglichkeiten in der konkreten Projektarbeit sehe, da dort Interaktion gelernt und praktiziert würde. Vieles basiere auf Freiwilligenarbeit, das verdeutliche ein riesiges Engagement auf Seiten der Initiatoren. Und hier würden letztlich auch die Frage beantwortet: „Was ist Europa?“ und Forderungen, Ideen und konkrete Wege formuliert.

Doch bei der heutigen Verteilung der finanziellen Ressourcen innerhalb der EU sei es sehr schwierig, die Gräben zwischen der Politik und der Bevölkerung, speziell der Jugend zu überwinden. Die Gewichtung gehe da sehr wenig in Richtung Förderung von z.B. Projekten, die bürgerschaftliche Partizipation und Engagement stärken. Dabei sei gerade auch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und der Jugend sehr fruchtbar, wenn sie denn mal stattfände. 

Den eigenen Platz einnehmen – Wir und Europa

Paul Hoßfeld, der als Initiator von WARRIORS – GENERATION – EUROPE auf dem Podium sitzt, unterstreicht, dass es um die Suche nach eigenen Positionen gehen müsse und daraus die Fähigkeit und der Mut zum gemeinsamen Handeln, zur Partizipation, zum Engagement erwachsen könne.

Paul Hoßfeld wurde 1978 in Berlin geboren. Er wuchs in Deutschland und Frankreich bilingual auf, sein Abitur machte er 1998 in Berlin. Er studierte Kunst in Toulouse an der École supérieure des Beaux-Arts. WARRIORS – GENERATION – EUROPE wurde von ihm entwickelt, er konzipierte und fotografiert die Fotoserie WARRIORS und ist Geschäftsführer der gGmbH des Projektes.

Bevor man anfange darüber zu diskutieren, wie man Europa retten kann, müsse man doch  darüber nachdenken, wie man als Generation gemeinsam anfangen könne, „zu handeln und uns selbst zu retten.“ Die Haltung, darauf zu warten, dass „die da oben“ die Entscheidungen zu fällen, die auch uns gefallen, sei wohl sehr naiv. Dabei müsse man nicht zwingend im größeren Rahmen politisch agieren sondern könne im direkten Lebenskontext anfangen. Es müsse darum gehen, die für diese und die nachfolgenden Generationen relevanten Themen zu benennen und Initiativen zur Interessenswahrnehmung zu entwickeln.

Vincent nimmt durchaus ein Interesse der Menschen an Europa wahr und auch den Wunsch nach Teilhabe. Aber er sieht nicht, wie das im heutigen System möglich sein soll, da die politische Ebene ihrerseits kein Interesse daran habe: „Wie können europäische Bürger Europa mitgestalten, wenn Europa nichts von den Bürgern wissen will?“

Die Diskussion darüber, wie es möglich sein kann, Einfluss und Gestaltungsmacht zu erlangen, ist schwierig und es zeigen sich auch hier erneut die verschiedenen „Europa“: das politisch-institutionelle, das sich nach Meinung vieler abschottet und über die Köpfe hinweg entscheidet und ein anderes Europa, an dem bereits ganz konkret mitgestaltet wird. Das ist das Europa der Initiativen und Projekte, des zivilgesellschaftlichen Engagements im konkreten Lebensumfeld. Vincent stellt die Frage, ob wir "das Europa der Positionierung und (Selbst-)Optimierung" nicht vergessen sollten und losgelöst vom Label Europa „unser Ding“ machen sollten, denn die Möglichkeiten seien doch da, zu reisen und die vorhandenen Freiheiten zu nutzen.

In diesem Spagat zwischen der Wahrnehmung hervorragender persönlicher Möglichkeiten und der Erkenntnis der Machtlosigkeit und dem Gefühl des Ausgeliefertseins gegenüber einem „System Europa“ klafft ein riesiger Abgrund, der es so schwierig zu machen scheint, Konkretes und Sinnhaftes zu benennen. Ständig scheint das „große Europa“ in unsere Lebensrealität einzugreifen und uns zu bestimmen – durch (Nicht-)Finanzierungen von Projekten, durch Studienreformen, durch eine europäisiert-globalisierte Arbeitswelt, die Individuen zu Selbstoptimierern werden lässt, durch Reformen, die private Daseinsvorsorge verlangen... Beim Marsch durch die Institutionen sind schon manche zu Bürokraten geworden - das wird deutlich gesehen.

So ist die Aufgabe groß, Antworten auf die Frage zu finden, wie den Herausforderungen unserer heutigen Lebenswelt begegnet werden kann. Um hier weiter zu kommen müssen noch viele Diskussionen geführt werden.

Khalil kann sich auf seine konkrete Arbeit berufen und fordert dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen. Wichtig sei es, in Räume vorzudringen, in denen man bisher nicht vertreten sei, einen Platz einzunehmen, Einfluss auf Prozesse zu gewinnen und mitzugestalten. Das bedürfe Zeit. Und wenn man frage, wo Europa gebaut würde: Europa werde in Projekten wie diesem gebaut!

 

Teilen

Facebook

Neues

Mittwoch, November 20, 2013 - 16:24
Donnerstag, Juli 4, 2013 - 13:00

Unterstützt uns auf 

Montag, Juni 3, 2013 - 13:53
Freitag, Mai 17, 2013 - 09:28

Parners

Wir sind eines von europweit fünf augezeichneten Projekten in 2012!

"Der Europarat verleiht einmal jährlich das Label "Cultural Event" an eine kleine Anzahl außergewöhnlicher und innovativer kultureller und künstlerischer Projekte. Die ausgewählten Projekte zeichnet aus, dass sie starke Botschaften vertreten, die im Zusammenhang mit der europäischen Mission und den Werten des Europarates stehen und gezielt zentrale Herausforderungen der europäischen Gesellschaft von heute vermitteln."